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THEMA: Uthuria - grüne Hölle

Uthuria - grüne Hölle 4 Jahre 5 Monate her #4509

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Da meine Gruppe zum Start mittlerweile genug Leute hat, nutze ich die Gelegenheit, an diesem Ort ein kleines Tagebuch zu führen. Dies soll zum Einen der Gruppe als eine Art Gedächtnis diesen, aber auch interessierten Lesern einen Einblick in die Kommende Expedition zum Südkontinent Deres liefern. Der Schreiber dieses Expeditionsjournals wird (zu Beginn jedenfalls) Stover R. Stoerrebrandt höchstselbst sein. Daneben wird es aber auch hin und wieder einfache Nacherzählungen der Spielabende geben, wenn dieser keine Lust hat in sein Tagebuch zu schreiben. Und... es wird gelegentlich auch einfach Szenen geben, die ich einstreue... von NSCs zum Beispiel. Diese dienen einfach der Stimmung und meiner... weil ich Lust dazu habe. ^^

PS: natürlich kommt es hier vor, dass es Meisterinformationen zu lesen gibt. Da Uthuria nur mit einer handvoll Plots daherkommt, die sich die Spieler offiziell zu Gemüte führen werden, wird sich das in Grenzen handeln. Die Spieler werden die Geschichte Uthurias und die Geschichten aber - so ist es mein Plan - selbst schreiben... so gut es eben möglich sein wird. Bin auch schon sehr gespannt, was da so alles passieren wird.

Grüße, Tom

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Khunchom, am 3. Phex des Jahres 1035 BF

Phex steh mir bei!

Die Expedition hat kaum begonnen, da sich schon die ersten Hindernisse vor mir auftürmen. Mir war von Beginn an bewusst, dass meine Bemühungen ziemlich rasch das Interesse anderer, einflussreicher Gruppen auf sich ziehen werden, die meinem Vorhaben nicht gut gesonnen sind. Doch das sie so weit gehen würden, um mich aus dem Spiel zu nehmen, daran wollte ich bis gerade eben nicht wirklich glauben. Bastarde!

"Nimm diesen guten Rat an alter Mann. Beende deine Vorbereitungen, oder dein Freund wird sterben!", war in dem Brief zu lesen, der mich heute unter mysteriösen Umständen erreichte.

Ist es das Alter, das mich unvorsichtig werden lässt? Senil und hilflos? Hat meine Familie recht, welche mich schon seit geraumer Zeit am liebsten entmachtet und um mein Vermögen gebracht in einem Schaukelstuhl vor mich hin sabbernd, spielend vielleicht noch mit meinen zahlreichen Enkeln und Urenkeln in einem kleinen, abgeschlossenen Raum, dahinvegetieren sehen will? Haben sie recht?

Bei Phex... nein sage ich. Nein und noch einmal nein! Ich mag reich an Jahren sein, meine Knochen mögen nicht mehr so belastbar wie vor 40 jahren, mein Atem nicht mehr so Ausdauernd wie als Jungsporn sein. Aber nein... ich bin Stover R. Stoerrebrandt. Und nur Boron selbst kann mich aus diesem Leben reißen, mich über das Nirgendmeer schleifen, wo ich dann für den Rest der Zeit meinen verdienten Ruhestand genießen werde.

Bei Phex... sie sind zu weit geganten. Ich mag alt sein, doch mein Verstand ist immer noch so hellwach wie in jenem Moment, als ich das Licht der Welt erblickt habe. Sie haben einen Freund entführt um mich unter Druck zu setzen. Sie haben einen Weggefährten als Faustpfand in ihren Händen. Doch sie sind nicht die ersten, welche mich unter Androhung von Gewalt und Tod von einem Vorhaben abbringen wollen. Möge Phex ihnen beistehen, denn sie haben sich mit dem falschen alten Fuchs angelegt. Ich höre Schritte... das werden sie sein. Gut, sind sie endlich angekommen, sind meiner Einladung gefolgt. Mutige und tapfere Leute habe ich suchen lassen, Menschen, welche die göttliche Vorsehung zu Großem auserchoren haben. Sie werden die ganze Sache für mich ins Lot bringen...

Zuerst mein Freund, dann ein neuer Kontinent. Bei Phex, das Spiel hat eben erst begonnen. Und wer mit mir spielt, sollte darauf gefasst sein, einen unglaublich hohen Einsatz kontern zu müssen.

Ein Klopfen an der Tür, endlich sind sie da... und ich habe gleich eine Aufgabe für sie. Phex steh mir bei in diesem Spiel, meinem wohl Letzten in dieser Welt!
Si vis pacem, para bellum! - Wer Frieden will, rüste sich zum Krieg!
Letzte Änderung: 4 Jahre 5 Monate her von Lothax.
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Uthuria - grüne Hölle 4 Jahre 4 Monate her #4541

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Sooo... besser spät als nie... the Saga begins, wie angekündigt in Khunchom.

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[erster Spielabend] - die Ankunft und erste Probleme

Ein Abend wie jeder anderer brach über Chefe, ein kleines Dorf eine Tagesreise von Khunchom entfernt, herein, wären da nicht 4 Ferrarakutschen beinahe zeitgleich auf dem Dorfplatz eingetroffen. Aus jede der vier Kutschen entstieg eine interessante Persönlichkeit...

*) Yetodan Rondris von Breglsaum zu Gareth, ein Schwertgeselle zu Adersin, ein Meister im Kampf mit dem Anderthalbhänder.

*) Aldrik Adlerauge, ein Großwildjäger, Meister der Armbrust und im Umgang mit dem Jagdspieß.

*) Ahzek Ahriman, Völker, Sprachen und Sagenkundler aus dem fernen Punin.

*) Karak Sturmstimme, Zwergengeode, welcher sich dem Element der Luft verschworen hatte

Interessiert musterten sie sich gegenseitig, als sie vom Gastwirt der Taverne, höflichst und mit blumigen Worten um sich werfend, empfangen wurden. Ums Gepäck wurde sich rasch gekümmert, und die Reisenden wurden an eine bereits reichlich gedeckte Tafel geführt, wo sie nun einmal Gelegenheit erhielten, sich näher kennen zu lernen und über die merkwürdigen Umstände ihres Zusammentreffens zu besprechen. 2 holde Tulamidinnen versüßten ihnen neben dem guten Essen und dem guten Wein den Abend und es wurden, nicht nur untereinander, Bekanntschaften geknüpft. Rasch war klar, dass jeder von ihnen von Stoerrebrandt höchstselbst eingeladen worden war, doch keiner der vier konnte sich einen Reim darauf machen, warum sie denn nun wirklich ins ferne Khunchom gerufen worden waren. Das Rätsel konnte aber nur einer auflösen, Stoerrebrandt selbst... und so machte man sich am nächten Morgen gemeinsam nach Khunchom auf.

Erhabener Mhanadi, so der Name des Hotels in dem Stoerrebrandt die Gruppe erwartete, erwies sich als gut bewachte Festung. Die Abenteurer mussten, einigen ziemlich übel gelaunten Söldnern, ihre Waffen aushändigen, bevor sie zu dem Händler vorgelassen wurden. Dieser empfing sie sehr nervös, mit einem Brief in seiner Hand, welcher seine Nervosität durchaus erklärte.

In dem Brief wurde Stoerrebrandt mitgeteilt, dass Ruban ibn Dhachmani (auch bekannt unter dem Namen Ruban der Rieslandfahrer) von einer Agentin Al'Anfas entführt worden ist. Sollte sich Stoerrebrandt kooperativ zeigen und die Expeditionsvorbereitungen beenden, würde dieser seinen Freund wieder lebend zu Gesicht bekommen. Dieser beabsichtitgte allerdings nicht, sich dieser Erpressung zu beugen und sah nun die Möglichkeit für die Helden gekommen, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

"Findet Ruban und bringt ihn lebend zurück."

Teil eins dieses Auftrags entpuppte sich gar nicht als so einfach, da man die Spur Rubans erst einmal aufnehmen musste. Dieser wurde zuletzt im Hafen gesehen, bei einem seiner Schiffe. Man machte sich umgehend dort hin auf und fand dort nur einen Kapitän, der Ruban als letzter im Gespräch mit einer sehr hübschen, dunkelhaarigen Frau gesehen hatte. Der Kapitän vermutete, dass es sich bei dieser Frau um eine potentielle Kundin handelte. Da Ruban normalerweise seine Geschäfte in der Taverne "Meeresschlund" besprach und zu einem vertraglichen Abschluss brachte, war der nächste Weg natürlich vorgegeben. Leider konnte der Wirt nicht sonderlich viel zu der Suche beitragen, da Ruban anscheinend schon sehr bald mit seinem Gast das Lokal wieder verlassen hatte.

Nun war guter Rat teuer... und das im wahrsten Sinne des Wortes. Vor dem Meeresschlund rätselten die Abenteurer, wie sie nun weiter vorgehen sollten, als ihnen ein Bettler auffiel, der in der Nähe des Eingangs zu der Taverne im mitgenommenen Zustand auf Almosen wartete. Mit wachen Augen klapperte er mit seiner Schüssel, in Erwartung einer kleinen Spende... Phex würde es ihnen ja danken. Und tatsächlich entlockte etwas Gold dem Bettler einen Hinweis... leider einen sehr kryptischen Hinweis, doch Phexens Wege sind unergründlich:

"Dem Schlund des Meeres entgangen, vom Odem des Drachen verzehrt. Von düstren Händen gefangen, die Heimkehr von dieser verwehrt!"

Hätte eine größere Spende, die Auskunft weniger kryptisch sein lassen? Leider konnten die vier Suchenden das nicht herausfinden, der vorher noch sehr mitgenommene Bettler, machte sich ausgesprochen leichtfüßig von dannen... ein phexisches Grinsen in seinem Gesicht zur Schau stellend.

Der Odem des Drachen konnte vieles sein, doch rasch schlußfolgerten die Abenteurer sehr weise, dass es sich hierbei um Drachenfeuer handeln musste... doch was sollte ihnen das helfen? Ein Pärchen konnten ihnen aber schließlich dann doch weiterhelfen. Das Drachenfeuer war eine sehr, sehr, sehr heruntergekommene Kaschemme in der Nähe, am Ende einer sehr dunklen Gasse, in der man sich eigentlich nicht wagen sollte. Doch Auftrag war Auftrag und die vier machten sich daran, besagte Kneipe aufzusuchen. Der Türsteher vor Ort machte einen schon eher nicht sehr vertrauenserweckenden Eindruck. Viel weniger vertrauenserweckend war allerdings das Drachenfeuer selbst. Heruntergekommen, düster, versifft... Hilfsausdrücke für das tatsächliche Erscheinungsbild. Ein hünenhafter Thorwaler, der zu Beginn anscheinend auf Streit aus war, komplettierte das Bild von einem Ort, den man nicht einmal am hellichten Tag aufsuchen würde.

Der Thorwaler entpuppte sich aber bald als das kleinste Übel in der Kaschemme und nach einem spendierten Drink, wurde dieser auch redseeliger, was allerdings bei der versammelten Gästeschaft für erboste und feindseelige Blicke sorgte. Hjaldir konnte sich, nach durchzechter Nacht und durchzechtem Tag erstaunlich gut daran erinnern, dass Ruban mit einer sehr hübschen Dame im Schlepptau das Drachenfeuer aufgesucht hatte, aber nach einem Getränk ziemlich schnell die Segel gestrichen hat und aus diesem Grund von besagter Dame und ein paar "Freunden" an die frische Luft verfrachtet worden war. Keine guten Neuigkeiten, fürwahr!

Man verließ die Schenke, nachdem die Blicke der anderen Gäste immer mordlüsternder geworden waren und besprach das weitere Vorgehen. Die Helden waren jene der direkten Sorte und ein Zauber ließ den Türsteher der Gruppe bis in eine andere Seitengasse folgen, wo er ganz nett und zivilisiert - mit einem Dolch an der Kehle - befragt worden ist. Allzuviel wusste dieser alledings nicht zu berichten... nur das Ruban durch das Südwesttor aus der Stadt geschafft worden war und das er vermutete, dass das Versteck der Entführer nicht allzuweit von Khunchom entfernt sein konnte. Nun hatte man zumindest eine handfeste Spur und machte sich am folgenden Morgen daran, dieser zu folgen. Es wurden Pferde organisiert und die Jagd begann.

In Challef, zwei Tage von Khunchom entfernt, wurde für eine Rast angehalten und Erkundigungen wurden eingeholt. Die Leute waren sehr nervös, zu nervös! Also befragte man diese etwas intensiver. Vor allem ein junges Pärchen. Nach kurzem Gespräch offenbarten dieses den Helden, dass ihre Tochter von einer Gruppe bewaffneter, unter Führung einer Frau und mit Ruban im Gepäck, entführt worden war. Beide hatten Ruban im Tross erkannt und diesen grgrüßt. Darauf hin wurden Waffen gezückt und die kleine Tania als Faustpfand mitgenommen. Die verzweifelten Eltern konnten der Gruppe auch schildern, wo sich die Entführer vermutlich befinden würden... einemr alten kleinen Hirtensiedlung ein paar Stunden vom Dorf entfernt.

So machten sich die vier auf die Verfolgung und erreichten besagte Siedlung - etwas zuviel des Guten: zwei Steingebäude, ein Brunnen und ein kleiner Stall - in der drei Söldner vor dem Brunnen wache hielten. Man teilte sich auf und Aldrik legte sich mit seiner Armbrust auf die Lauer, während die anderen drei auf der Rückseite angeschlichen sind. Stimmen aus einer der Hütten deutete darauf hin, dass sie Ruban und die Entführer gefunden hatten. Die Tür ging plötzlich auf, und die Anführerin trat aus der Hütte heraus. Sich der Gefährlichkeit der Gegnerin bewusst (man vermutete eine Meuchlerin der Hand Borons) fackelte Aldrik nicht lange, zielte genau und mit einem Klick ließ er einen seiner Bolzen fliegen...

Hier endete der erste Spielabend. :) Der zweite wird heute oder morgen nachgereicht.
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